Röm 3,9 Also, haben wir Juden denn nun den anderen Menschen gegenüber einen Vorteil? Nein, überhaupt keinen. Wir haben ja bereits gezeigt, dass alle Menschen – ob sie Juden sind oder nicht – unter der Herrschaft der Sünde stehen. 10 In der Schrift heißt es:
»Keiner ist gerecht – nicht ein Einziger. 11 Keiner ist klug; keiner fragt nach Gott. 12 Alle haben sich von Gott abgewandt; alle sind für Gott unbrauchbar geworden. Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.«
13 »Ihre Rede ist faul wie der Gestank aus einem offenen Grab. Sie ist durch und durch verlogen.«
»Ihr Reden ist tödlich wie Otterngift.«
14 »Ihr Mund ist voller Flüche und bitterer Worte.«
15 »Sie sind schnell bereit, einen Mord zu begehen. 16 Wohin sie auch gehen, folgen ihnen Verwüstung und Elend. 17 Den Weg des Friedens kennen sie nicht.«
18 »Sie haben keine Ehrfurcht vor Gott.«
19 Wir wissen, dass das, was im Gesetz steht, für die gilt, denen es gegeben wurde. Deshalb können sich die Menschen nicht mehr herausreden, und die ganze Welt ist dem Gericht Gottes unterstellt. 20 Denn niemand wird in Gottes Augen gerecht gesprochen, indem er versucht, das Gesetz zu halten. Im Gegenteil, je besser wir Gottes Gesetz kennen, desto deutlicher erkennen wir, dass wir schuldig sind.