Beginne eine Morgenroutine zur Selbstwahrnehmung mit Jesus. Finde einen Ort der Ruhe, an dem nichts geleistet werden muss. Geh die folgenden Bereiche deines Inneren im Gebet mit Jesus durch und beantworte die folgenden sechs Fragen. Am besten machst du das schriftlich in deinem Tagebuch.

<aside> ✏️

Beispiel:

Kompas.jpeg

6 Bereiche zur Selbstwahrnehmung

  1. Herz: Was fühle ich eigentlich gerade?

    (Ps 139,23–24)23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz…

    (1. Kön 19,4)4 Er (Elia) selbst aber ging in die Wüste eine Tagereise weit und kam und ließ sich unter einem einzelnen Ginsterstrauch nieder. Da wünschte er sich, sterben zu können, und sagte: Es ist genug. Nun, HERR, nimm mein Leben hin! Denn ich bin nicht besser als meine Väter.

  2. Kopf: Was beschäftigt mich permanent?

    (Ps 139,23–24)…Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! 24 Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!

    (2. Kor 10,3–5)3 Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch; 4 denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen; so zerstören wir überspitzte Gedankengebäude 5 und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi

  3. Körper: Was versucht mein Körper mir zu sagen?

    (Spr 14,30)30 Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben, aber Wurmfraß in den Knochen ist die Leidenschaft.

    (Ps 31,11)11 Denn in Kummer schwindet mein Leben dahin und meine Jahre in Seufzen; meine Kraft wankt durch meine Schuld, und es verfallen meine Gebeine.

    (Ps 32,3–5)3 Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Schreien den ganzen Tag. 4 Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt wurde mein Saft in Sommergluten. 5 Ich tat dir kund meine Sünde und deckte meine Schuld nicht zu. Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde.

    (Ps 38,5–11)5 Denn meine Sünden wachsen mir über den Kopf, wie eine schwere Last sind sie zu schwer für mich. 6 Es stinken, es eitern meine Wunden wegen meiner Torheit. 7 Ich bin gekrümmt, sehr gebeugt; den ganzen Tag gehe ich trauernd einher. 8 Denn voll Brand sind meine Lenden, und keine heile Stelle ist an meinem Fleisch. 9 Ich bin ermattet und ganz zerschlagen, ich schreie aus dem Stöhnen meines Herzens. 10 Herr, vor dir ist all mein Begehren, und mein Seufzen ist nicht vor dir verborgen. 11 Mein Herz pocht, verlassen hat mich meine Kraft; und das Licht meiner Augen, auch das habe ich nicht mehr.

  4. Beziehungen: Wie geht es meinen wichtigsten Beziehungen?

    (Röm 12,18)…lebt mit allen Menschen in Frieden!

    (Eph 4,31)31 Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit!

    (Phil 2,4)4 ein jeder sehe nicht nur auf das Seine, sondern ein jeder auch auf das der anderen!

  5. Seele: Was geht in mir mit Jesus vor sich?

    (Ps 42,7) Mein Gott, aufgelöst in mir ist meine Seele…

    (Joh 15,4)4 Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir.

    (Ps 63,2)2 Gott, mein Gott bist du; nach dir suche ich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser.

  6. Freude: Was macht mir gerade Freude? Wo erlebe ich Freude?

    (1. Tim 6,17)… Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuss –,

    (Jak 1,17)17 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, …

    (Pred 3,12–13)12 Ich erkannte, dass es nichts Besseres bei ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun. 13 Aber auch, dass jeder Mensch isst und trinkt und Gutes sieht bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.

    (Pred 5,17–19)17 Siehe, was ich als gut, was ich als schön erkannt habe: Dass einer isst und trinkt und Gutes sieht bei all seiner Mühe, mit der er sich abmüht unter der Sonne, die Zahl seiner Lebenstage, die Gott ihm gegeben hat; denn das ist sein Teil. 18 Auch jeder Mensch, dem Gott Reichtum und Güter gegeben und den er ermächtigt hat, davon zu genießen und sein Teil zu nehmen und sich bei seiner Mühe zu freuen – das ist eine Gabe Gottes. 19 Denn er denkt nicht viel an die Tage seines Lebens, weil Gott ihn mit der Freude seines Herzens beschäftigt.

Dann jeweils Tausch am Kreuz

(Frei nach Derek Price, dem Urheber der Formulierung “Tausch am Kreuz”) Das Kreuz symbolisiert einen von Gott angeordneten Tausch. Alles Böse, das die Menschheit verdient hätte, wurde auf Jesus gelegt, damit das Gute, das Jesus aufgrund seines gehorsamen Lebens verdient hat, uns zur Verfügung steht. Jesaja 53 beschreibt diesen Austausch: Unsere Schuld und die daraus resultierenden Konsequenzen wurden auf Jesus gelegt, damit wir den Segen und die Wohltaten Jesu empfangen können. Das Kreuz ist somit das Zentrum der Sühne, wo Jesus für unsere Sünden bestraft wurde, damit wir Vergebung und Heilung erlangen können. Jesus wurde zur Sünde gemacht, damit wir durch seine Gerechtigkeit gerecht werden. Er schmeckte den Tod, damit wir an seinem Leben teilhaben können.